"Kloten hat sich sehr fair verhalten", sagt Michel Zeiter nach dem Transfer. |
Michel Zeiter (36) wechselt von den Kloten Flyers zum EHC Visp, hat einen Zweijahresvertrag unterschrieben. Das sei ein Bauchentscheid gewesen, sagt die langjährige ZSC-Kultfigur im Interview mit slapshot.ch.
Wieso haben Sie sich gerade für Visp entschieden?
Michel Zeiter: Das war ein Bauchentscheid. Mein Vater ist in Visp aufgewachsen und Walliser. Zudem ist Visp ein gesunder Verein, hat in der letzten Saison die Qualifikation auf Rang 1 abgeschlossen. Und es sind gute und kompetente Leute am Werk.
Sie werden auch als Assistenztrainer arbeiten...
Ja. So kann ich für das Leben nach der Spielerkarriere erste Erfahrungen sammeln. Aber zuerst will ich auf dem Eis nochmals Vollgas geben. Für mich ist es zu früh, um mit dem Eishockey aufzuhören. Ich habe noch sehr viel Biss.
Lange wurde gemunkelt, Sie würden nach Lausanne wechseln.
Ich habe mit Lausanne geredet, ja, aber vor drei oder vier Wochen abgesagt. Zudem war noch Biel im Spiel – und eben Visp. Als Visp kam, ist es ziemlich schnell gegangen.
Sind Sie mit der Einigung mit den Kloten Flyers zufrieden?
Ich habe immer gesagt, dass ich in Kloten bleiben möchte. Aber sie haben sich sehr fair verhalten, es hat jetzt alles gepasst. Und so kam die Einigung zwischen Kloten, Visp und mir zu Stande.
Nehmen Sie Ihre Familie ins Wallis mit?
Nein, die bleibt in Zürich. Mit dem Zug hat man heute so gute Verbindungen, dass diese Distanz kein Problem ist.